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      Post published on 15/10/2021

      Interview mit Angel Martinez - ein Blick hinter die Kulissen von IMA DAIRY & FOOD Spain & Portugal

      Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

      Nach über einem Jahr als Geschäftsführer hat sich mein Tagesablauf verändert. Als ich ins Unternehmen kam, mussten wir viele Veränderungen realisieren, neue Prozesse einrichten. Wir mussten einen neuen Standort suchen und den Umzug in das neue Gebäude organisieren.

      Meine Aufgaben umfassen Kundengespräche bezüglich neuer Maschinen, Vertragsverhandlungen, Serviceangebote prüfen und besprechen, Brainstorming, welche Änderungen im Lager umgesetzt werden müssen, etc. Ich bin froh, dass es keine wirkliche Routine gibt.

       

      Wie viele Personen sind in Ihrem Team und was macht Ihre Mitarbeiter besonders?

      IMA DAIRY & FOOD Spain & Portugal beschäftigt 13 Mitarbeiter, wobei der Schwerpunkt auf unserer Service-Abteilung mit 8 Mitarbeitern liegt.

      Da das Team in der Vergangenheit ein Teil von Erca Ibérica war, haben die Mitarbeiter den kompletten Überblick über das Geschäft. Die Maschinen wurden seinerzeit vor Ort hergestellt und die komplette Abwicklung lief über das Team –  von der Angebotserstellung bis zur Lieferung und Montage.

      Gleichzeitig sind wir aufgrund unserer Kundennähe ein 100% kundenorientiertes Team. Ein Satz gefällt mir sehr gut: Es dauert Jahre, einen Kunden zu gewinnen und eine Minute, um ihn zu verlieren. Wir alle sind vollständig in alle Prozesse involviert, mit der Priorität, unseren Kunden zu helfen und sie zu unterstützen.

       

      Warum entscheiden sich spanische Unternehmen für Verpackungsmaschinen der Marken von IMA DAIRY & FOOD?

      Vor allem in Spanien nutzen Kunden seit mehr als 30 Jahren Erca-Maschinen und sind mit der Leistung der Anlagen und dem Service, den sie erhalten, zufrieden. Da Erca zur IMA DAIRY & FOOD-Gruppe gehört, kennen Sie daher die Qualität unserer Anlagen.

       

      Wie hoch ist der Marktanteil von deutschen Verpackungsmaschinen auf dem spanischen Markt?

      Diese Frage ist schwer zu beantworten, aber meiner Einschätzung nach ist der Anteil nicht so hoch. Spanien ist seit langem ein guter Produktionsstandort für Verpackungsmaschinen. Tatsächlich gibt es im Nordwesten von Barcelona ein kleines Tal, das aufgrund der vielen Unternehmen, die dort Verpackungsmaschinen herstellen, als ‚Packaging Valley‘ bekannt ist. Dabei galt der Preis deutscher Maschinen im Vergleich zu lokal gefertigten Maschinen seit jeher als „nicht gerade günstig“, aber die Qualität der Maschinen ist bekannt.

       

      Gibt es Maschinen, die in Spanien besonders gefragt sind oder sonst nicht verkauft werden?

      Spanien ist kein Land mit einem sehr spezifischen Fokus auf eine Branche. Die Kunden haben Bedarf an den unterschiedlichsten Maschinen. Es gibt natürlich einige typische Branchen,  wie Wein, Öl, … und diese haben einen größeren Bedarf an Anlagen für ihren Bereich. Aber es gibt keine Konzentration bestimmter Branchen, daher kann die Antwort lauten: Die Nachfrage der spanischen Kunden ist breit gefächert. 

       

      Gibt es Messen für Verpackungsmaschinen in Spanien?

      Ja, in Spanien haben wir die Messe Hispack in Barcelona als die größte Verpackungs- und Prozessmesse für unsere Region. Historisch gesehen war es eine Messe, die nicht nur von spanischen Besuchern besucht wurde. Aufgrund der Sprache kommen zu dieser Messe auch viele Besucher aus Südamerika. Und es gibt noch eine kleine Messe namens ‚Empack‘ in Madrid.

       

      Wenn ja, an welchen haben Sie teilgenommen und finden diese heutzutage online statt?

      Vor einigen Jahren war die Gruppe auf der Hispack vertreten, aber es ist wichtiger für uns, sich auf internationale Messen wie die interpack zu konzentrieren. Für 2021 wurde die Hispack abgesagt, aber die Empack ist noch für November geplant; hoffentlich kann sie als live Event stattfinden. 

       

      Wie hat sich der direkte Kundenkontakt oder der Kontakt innerhalb des Teams während der Pandemie verändert?

      Dadurch dass wir ein kleines Team sind und jeder ein eigenes Büro hat, hatten wir keine allzu großen Einschränkungen.  Das Team ist es gewohnt, selbstständig zu arbeiten und ist sehr professionell. Arbeiten von zu Hause oder im Büro hat also keinen großen Unterschied gemacht. Wir müssen flexibel reagieren, um unsere Kunden mit technischem Support zu unterstützen und sicherzustellen, dass die Ersatzteillieferungen kontinuierlich und pünktlich erfolgen. Ich bin sehr stolz darauf, Teil eines solchen Teams zu sein, und meine Mitarbeiter machen einen großartigen Job.

      Die Kommunikation mit unseren Kunden hat sich dahingehend geändert, dass wir sie nur noch besuchen können, wenn sie uns unbedingt brauchen. Reine Höflichkeits- oder Geschäftsbesuche sind momentan nicht unbedingt gewünscht. 

      Da alle unsere Kunden seit vielen Jahren mit uns zusammenarbeiten, ist die Kommunikation über das Telefon problemlos möglich. Sie können uns leicht erreichen und daran hat sich seit Beginn der Pandemie und während dem Lockdown nichts geändert. Wenn sie eine Anfrage oder einen speziellen Bedarf haben, haben wir natürlich die Anzahl der Online-Meetings z.B. über Teams erhöht, aber dringende oder und unbedingt erforderliche Besuche sind auf Kundenwunsch natürlich möglich.

       

      Was möchten Sie in Zukunft sehen?

      Wow, ZUKUNFT ist ein Wort, das wir in den letzten Monaten viel verwendet haben und hoffen, dass sich bald Änderungen zu ergeben.

      Wir wissen nicht, ob die Dinge jemals wieder so sein werden wie zuvor, aber ich hoffe, dass wir uns an eine neue Normalität, vor allem ohne Angst, gewöhnen. Wenn dies geschieht, möchte ich, dass mein Team sich darauf konzentrieren kann, neue Kunden zu gewinnen und weiterhin einen exzellenten Service zu bieten – mit dem Hauptziel, sich jeden Tag zu verbessern.

      Angel Martinez
      Managing Director
      IMA DAIRY & FOOD SPAIN & PORTUGAL